Nachschlagewerk
Jagdsprache-Lexikon
Die Waidmannssprache verständlich erklärt — 247 Begriffe von Lauscher bis Bruch, prüfungsnah für die Jagdprüfung im Aargau.
A
- ÄfterungBrauchtumDas Kennzeichnen eines Fährtenbruchs mit einem kleinen Querbruch, um das Geschlecht des geflüchteten Wildes anzuzeigen.
- AlttierWildkundeEin weibliches, bereits ausgewachsenes Stück Rotwild, das in der Regel ein Kalb führt.
- AnschussJagdpraxisDer Ort, an dem das Wild im Moment des Schusses stand; hier werden die Pirschzeichen gesucht.
- AnschussbruchJagdpraxisEin Zweig, der die genaue Stelle markiert, an der das Wild im Moment der Schussabgabe stand, um eine allfällige Nachsuche zu erleichtern.
- AnsitzJagdpraxisDie wartende Jagd von einem (Hoch-)Sitz aus.
- AnsitzjagdJagdpraxisEine passive Jagdform, bei der der Jäger an Erfolg versprechenden Stellen im Revier verharrt und auf das austretende Wild wartet.
- AnsprechenJagdpraxisDas genaue Beurteilen des Wilds vor dem Schuss — Art, Geschlecht, Alter und Erlegbarkeit.
- anstreichenJagdpraxisDas Abstützen der Jagdwaffe an einem natürlichen Hindernis wie einem Baum, um die Schussabgabe zu stabilisieren.
- anwechselnWildkundeDas ruhige, unerschrockene und langsame Annähern von Wild auf seinen gewohnten Pfaden in Richtung der Schützen.
- ApportHundewesenDas Herbeibringen des erlegten oder kranken Wilds durch den Jagdhund.
- äsenWildkundeDas Aufnehmen von pflanzlicher Nahrung durch das Schalenwild.
- ÄserAnatomieDas Maul des wiederkäuenden Schalenwilds (Reh, Rotwild, Gämse).
- ÄsungLebensraumDie Nahrung des Wilds bzw. die Nahrungsaufnahme selbst.
- AufbrechenWildbretDas Öffnen des erlegten Wilds und das Entnehmen der Innereien.
- äugenWildkundeDas Sehen oder optische Wahrnehmen durch das Wild.
- Aus der Decke schlagenWildbretDas Abziehen des Fells (der Decke) bei Reh- und Rotwild.